23.01.2026
Mit Herz, Humor und jeder Menge Engagement
Christine Breitner im Porträt
Wer ins Schwimmbad geht, um Kinderaugen zum Leuchten zu bringen, Bahnen zu zählen und dabei Geduld, Motivation und eine ordentliche Portion Begeisterung mitzubringen, der macht das nicht „einfach so“. Christine ist genau so jemand – und aus der Schwimmabteilung des TSV Vaterstetten längst nicht mehr wegzudenken.
Vom Beckenrand zurück ins Becken
Christine ist Mutter zweier ehemaliger Schwimmerinnen aus der Leistungsgruppe und seit Herbst 2011 aktiv in der Schwimmabteilung – genauer gesagt im Aufbaubereich. Der Weg zurück an den Beckenrand war dabei fast schon Schicksal: Als es damals einige Trainerabgänge gab, erinnerte sie sich an ihre eigene Jugend. Denn nach ihrer aktiven Zeit als Schwimmerin hatte sie bereits rund zehn Jahre mit großer Freude Kinder zwischen fünf und zwölf Jahren trainiert und bei Wettkämpfen betreut. Die Gelegenheit war da – und Christine griff beherzt zu.
Warum der TSVV für sie etwas Besonderes ist
Lange hatte Christine nach einem Verein gesucht, der genau das richtige Maß findet: fundierter Einstieg in den Schwimmsport, saubere Technik, die Möglichkeit zum Leistungssport – aber ohne den Spaß, das Kindsein und das Miteinander zu verlieren. Genau das fand sie beim TSV Vaterstetten. Besonders beeindruckt hat sie dabei das enorme Engagement der Abteilungsleitung. Heute freut sie sich, selbst etwas zurückgeben zu können – Wissen, Erfahrung und vor allem Begeisterung.
Gemeinsam stark am Beckenrand
Christine betont an dieser Stelle ausdrücklich – und dem kann man sich nur anschließen –, wie entscheidend die jahrelange Arbeit von Sabine und Sophie für die Schwimmabteilung ist. Ohne ihre außergewöhnliche Organisation, ihren unermüdlichen Einsatz und ihr großes Herzblut wäre eine Schwimmabteilung wie die des TSV Vaterstetten in dieser Form nicht möglich.
Was über Jahre hinweg neben Sabine und Sophies vielen Trainerstunden scheinbar selbstverständlich im Hintergrund läuft, ist in Wahrheit tägliches Engagement, vorausschauende Planung und ganz viel persönliche Zeit. Dieses Fundament macht es erst möglich, dass Training, Wettkämpfe und Vereinsleben so lebendig und erfolgreich stattfinden können.
Kleine Fortschritte, große Momente
Was Christine an ihrer Arbeit als Trainerin am meisten liebt? Die Entwicklung der Kinder. Wenn aus zaghaften ersten Zügen saubere Bahnen werden. Wenn Kinder selbständig werden, Eigeninitiative zeigen, stolz auf das Erlernte sind – ganz egal, ob es die erste Kraulbahn ist, ein Rückenstart oder einfach der mutige Schritt, ohne Mama angstfrei ins Schwimmbad zu gehen. Auch Niederlagen gehören dazu, sagt sie – und genau daran wachsen die Kinder.
Medaillen sind schön – dazugehören ist besser
Christine selbst bezeichnet sich rückblickend als eher durchschnittliche Schwimmerin. Ihre sportlichen Erfolge lagen im Bereich von Kreis- und vereinzelten Landesmeisterschaften. Doch das Entscheidende war für sie nie die Medaille, sondern das Gefühl, Teil einer Mannschaft zu sein. Trainingslager, Wettkämpfe, Vereinsleben – im Schwimmen kann jeder zeigen, was er kann und wie er sich verbessert. Niemand sitzt nur auf der Bank. Alle gehören dazu.
Trainer werden? Unbedingt!
Ihr Rat an alle, die mit dem Gedanken spielen, Trainerin oder Trainer zu werden, ist klar und herzlich: „Traut euch!“ Ja, es braucht manchmal Mut und Disziplin, Woche für Woche ins Training zu fahren. Aber es ist eines der sinnvollsten Dinge, die man tun kann – und oft erfüllender als so mancher Büroalltag. Spätestens auf der Heimfahrt stellt sich dieses besondere Glücksgefühl ein, ausgelöst durch den Spaß und den Stolz der Kinder.
Sportlich vielseitig – mit klaren Grenzen
Christine hat im Laufe ihres Lebens vieles ausprobiert: Schwimmen, Skifahren, Squash, Tennis, Badminton, Volleyball, Windsurfen oder Tischtennis – alles mit viel Spaß. Weniger Begeisterung konnte sie für Ballett, Reiten oder Joggen aufbringen. Und gefährliche Sportarten wie Fallschirmspringen oder Skispringen? Definitiv nein – sie gibt offen zu: „Ich bin ein Angsthase.“
Was früher langweilig war, macht heute Freude: Skilanglauf und Wandern. Man kommt eben ins richtige Alter…!
Kreativ auch außerhalb des Beckens
Abseits des Sports schlägt Christines Herz für die Kunst. Sie liebt es, kreativ zu sein und probiert gerne alles Mögliche aus – ganz nach dem Motto: Neues entdecken hält jung.
Fazit:
Christine Breitner steht für das, was den TSV Vaterstetten ausmacht: Engagement, Herzblut, Freude an der Entwicklung von Kindern und echtes Vereinsleben. Schön, dass du da bist – und danke für alles, was du Woche für Woche ins Becken (und darüber hinaus) bringst! 🏊♀️💚