12.02.2026
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TSV Vaterstetten überzeugt beim internationalen Swim-Cup in Ingolstadt
Zahlreiche Erfolge auf der Langbahn
Ingolstadt – Am 7. und 8. Februar 2026 stand für die Schwimmerinnen und Schwimmer des TSV Vaterstetten mit dem Int. Swim-Cup Bavaria der erste Langbahnwettkampf der noch jungen Saison auf dem Programm. Das international besetzte Meeting mit Vereinen aus Deutschland, Ungarn, Rumänien, Tschechien und Italien gab früh Aufschluss über die aktuelle Form des Teams im internationalen Vergleich.
Besonderes Augenmerk lag auf dem neuen und viel diskutierten Wettkampfformat „Road-to-DJM“. Hier mussten bereits früh in der Saison die Pflichtzeiten für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften geschwommen werden – eine anspruchsvolle Aufgabe, die zusätzliche Spannung ins Wettkampfgeschehen bringen soll. Mit insgesamt 29 Athletinnen und Athleten stellte der TSV Vaterstetten eines der größten Teams im Teilnehmerfeld.
Direkt ein starkes Ausrufezeichen setzte Lena Ostermaier (Jg. 2012), die über 100 m Brust auf Anhieb die geforderte Pflichtzeit für die DJM erreichte. Für ein weiteres Highlight sorgte Jakob Seyfert (Jg. 2008): Er durchbrach über 100 m Schmetterling erstmals die magische Minutenmarke und schlug in 0:59,47 Minuten an – zugleich ein neuer Vereinsrekord. Auch Carl Wassermann (Jg. 2010) präsentierte sich in Topform. Er pulverisierte seine Bestzeit über 100 m Freistil und blieb mit 0:57,90 Minuten erstmals deutlich unter der Ein-Minuten-Grenze.
Im Nachwuchsbereich überzeugten vor allem die jüngsten Starter. Philomena Werler (Jg. 2015) gewann in ihrem Jahrgang die Mehrkampfwertung. Levi Hofweber und Keno von Szczytnicki (beide Jg. 2015) zeigten enorme Leistungssteigerungen mit Verbesserungen von teils mehr als fünf Sekunden, unter anderem über 200 m Rücken. Greta Kaltenbrunner (Jg. 2015) unterstrich ihr Talent im Brustschwimmen und steigerte sich über 50 und 100 m jeweils um mehr als zwei Sekunden.
Trotz Erkältung schwamm Emily O’Connell (Jg. 2014) eine starke Zeit über 100 m Rücken. Gleichzeitig beeindruckte das geschlossene Auftreten des Teams: Besonders die Mädchen unterstützten sich lautstark gegenseitig und sorgten für ein spürbar positives Mannschaftsgefühl.