05.10.2026
Leistungsgruppe I Leistungsgruppe II Leistungsgruppe III Leistungsgruppe IV Delphin
Medaillenregen und Final-Spektakel
TSV Vaterstetten feiert 59 Medaillen in Riemerling
RIEMERLING / VATERSTETTEN – Die Schwimmabteilung des TSV Vaterstetten blickt auf ein phänomenales und historisch erfolgreiches Wochenende beim Internationalen Riemerlinger Herbstschwimmfest 2026 zurück. Die 60 gestarteten Athletinnen und Athleten belohnten sich für ihren unermüdlichen Trainingsfleiß mit einem wahren Edelmetall-Rausch: Insgesamt sammelte das TSV-Team sagenhafte 24 Gold-, 17 Silber- und 18 Bronzemedaillen in den Vorläufen, Jahrgangswertungen und Finalläufen.
Ein echtes Highlight der Veranstaltung waren die am Samstag und Sonntag ausgetragenen Finalläufe, bei denen die Vaterstettener Schwimmer im fließenden Wechsel von der Vorlauf-Form zur Höchstform aufliefen. Als echtes sportliches Ausrufezeichen im Nachwuchsklasse-Feld präsentierte sich dabei Lena Ostermaier (Jahrgang 2012). In einem mitreißenden Rennen über 50m Brust sicherte sie sich im B-Finale in grandiosen 0:34,49 Minuten die Goldmedaille und distanzierte die gesamte Konkurrenz. Nur wenig später stellte sie ihre Vielseitigkeit unter Beweis und schlug über 50m Rücken im B-Finale nach schnellen 0:33,38 Minuten auf dem verdienten Bronzerang an. Doch damit nicht genug: Die Vaterstettenerin krönte ihr sensationelles Wochenende mit zwei weiteren Glanzlichtern in den Sprint-Finals am Sonntag. Über 50m Schmetterling mobilisierte sie noch einmal alle Kräfte und sprintete im B-Finale zu einem weiteren ersten Platz, während sich Franziska Claßen mit einem starken Auftritt ebenfalls im Spitzenfeld dieses Finales behauptete. Das Vaterstettener Doppelpack schlug dann auch im heiß umkämpften 50m-Freistil-Finale zu, bei dem Ostermaier unter dem lautstarken Jubel des Teams als stolze Dritte die Hand an der Beckenwand hatte, dicht gefolgt von Claßen, die dieses packende Sprint-Finale komplettierte.
Doch auch die männlichen TSV-Athleten sorgten in den Finals für Jubelstürme am Beckenrand. In einem packenden Sprintduell im B-Finale über 50m Rücken erkämpfte sich Rian O'Connell in hervorragenden 0:30,24 Minuten die Silbermedaille. Im B-Finale über 50m Brust zeigte zudem Alexander Silin Shen ein starkes Stehvermögen und sicherte sich in einem engen Anschlagfinish nach 0:32,52 Minuten die Bronzemedaille. Den krönenden Abschluss der offenen Klasse lieferte Carl Wassermann im prestigeträchtigen A-Finale über 100m Freistil, in dem er nach einem sensationellen Fight in 0:54,16 Minuten auf den vierten Platz schwamm, nachdem er sich bereits im Vorlauf stark präsentiert hatte. Für ein absolutes Highlight in den Hauptfinals sorgte Jakob Seyfert (Jahrgang 2008) auf seiner Paradestrecke. In einem packenden Rennen über 100m Schmetterling wuchs er im Finale über sich hinaus, ließ die starke Konkurrenz hinter sich und sicherte sich in einer fantastischen Zeit den viel umjubelten Finalsieg.
Die vereinseigene Talentschmiede präsentierte sich in Riemerling in absoluter Topform. Vor allem in den Jüngstenklassen der Jahrgänge 2017 und 2018 gab es für die Konkurrenz oft kein Vorbeikommen an den TSV SchwimmerInnen.
Magdalena Hirsch (Jg. 2018) sprintete über 50m Brust in 00:52,70 Minuten unangefochten zum Jahrgangstitel. Über 100m Freistil war Timea Gutmann (Jg. 2018) in 01:44,91 Minuten die Schnellste im Becken, ebenso wie über 50m Freistil. Der überragende Akteur bei den Jungen war Matteo Stenger (Jg. 2018): Er siegte nicht nur über 50m Rücken (0:50,51), sondern triumphierte auch über die kraftraubenden 200m Rücken in herausragenden 03:47,18 Minuten. Im Jahrgang 2017 zog Anton Böhm nach und holte sich über 200m Rücken in 03:39,81 Minuten souverän Gold.
In den Schülerjahrgängen drückten zwei junge Damen dem Wettkampf ihren Stempel auf: Emily Strasser (Jg. 2014) feierte ein goldenes Triple mit Siegen über 100m Freistil (01:05,36), 100m Schmetterling (01:13,94) und 200m Lagen (02:40,64). Dem stand Philomena Werler (Jg. 2015) in nichts nach: Auch sie stand über 100m Freistil (01:07,50), 100m Schmetterling (01:21,15) und 200m Lagen (02:49,47) ganz oben auf dem Podest. Greta Kaltenbrunner (Jg. 2015) rundete das exzellente Abschneiden mit Gold über 200m Brust (03:22,36) ab.
Neben den sportlichen Höchstleistungen stand das Wochenende ganz im Zeichen des Teamgeists. Das Gemeinschaftsgefühl innerhalb des TSV-Teams wurde durch das gegenseitige Anfeuern und gemeinsame Spiele in den Wettkampfpausen enorm gestärkt. Die absolute Gänsehaut-Atmosphäre kochte schließlich am Nachmittag hoch: Bei den Finalläufen standen alle nicht teilnehmenden Schwimmerinnen und Schwimmer geschlossen am Beckenrand und feuerten die Vaterstettener Finalisten lautstark an, was diese auf den letzten Metern förmlich ins Ziel trug.